Innendesign für kleine Bäder - passender Sichtschutz und vorteilhafte Wandgestaltung

Gerade in kleinen Bädern kommt es auf eine möglichst platzschonende Verteilung der Gegenstände und ein gutes Innendesign an.

Innendesign: Richtige Farbgestaltung vergrößert den Raum.

Insbesondere helle Farben frischen nicht nur die Farbstimmung des Raumes auf, sondern vergrößern ein kleines Bad mit wenigen Handgriffen. Sie besitzen eine kalte Farbtemperatur, was sehr gut zum Badezimmer passt und dessen Funktionalität erhöht. Weiße Farben haben eine raumvergrößernde Wirkung und werden deswegen gerne in kleinen Badezimmern eingesetzt. Einen frischen Kontrastpunkt kann ein Plissee bilden, das in einen dynamischen Farbton gehalten ist, der sich von der restlichen Raumumgebung abhebt. Ein passendes Plissee oder maßangefertigte Holzjalousien schützen in eng bebauten Wohngebieten vor aufdringlichen Blicken. Schließlich möchte man sich innerhalb der eigenen vier Wände erholen. Verschiedene Transparenzgrade bieten zudem die Möglichkeit, dass nur eine Seite blickdicht gehalten ist und man problemlos und ungestört nach draußen schauen kann. Im Sommer halten Wabenplissees die Hitze effektiv draußen und sorgen in den kühlen Wintermonaten dafür, dass die angenehme Wärme nicht so einfach entweichen kann. Generell lässt sich sagen, dass die Bildung von Schatten, etwa an Türrändern, vermieden werden sollte und man auf eine gute Beleuchtung des kleinen Innenraumes achten sollte. Sind Motive nur dezent auf den Bademöbeln aufgetragen, so schmälert dies nicht das Raumgefühl. Befinden sie sich wiederum auf der Wand, trägt dies viel Unruhe in die Raumwirkung. Lediglich die Decke ist hiervon ausgenommen und eignet sich gut für farbenfrohe Kombinationen und verschnörkelte Motive. Eine platzsparende Aufteilung der Badezimmermöbel ist Pflicht und je mehr Fläche man einsparen kann, umso freier wirkt der Raum.

Badezimmer: Ideen für die Wandgestaltung

Wer es lieber klassisch mag, setzt beim Innendesign des Bades auf Fließen. Diese lassen sich problemlos reinigen, sind aber auch anfällig für Verschmutzungen im Fugenbereich und müssen von einem Fliesenleger angebracht werden. Ausgefallene Muster, die sich ineinander schlängeln und sich von der üblichen Optik in Weiß abheben, können eine interessante Alternative zum eher traditionellen Badentwurf darstellen. Auch hier sollte bei kleinen Bädern auf eine helle Farbumgebung geachtet werden, da diese raumvergrößernd wirkt. Dass es längst zeitgemäße und preiswerte Entwürfe gibt, die auch ganz ohne Fließen auskommen, kann man an den vielen Angeboten sehen. Holzoptik oder eine wasserdichte Holzverkleidung passen wegen den Brauntönen allerdings nicht zum Innendesign kleiner Räume. Sie engen das Zimmer ein und nehmen ihm eine offene Raumwirkung, wie sie gerade in kleinen Badezimmern angestrebt werden sollte. Lediglich mit Holzjalousien lassen sie sich gut verbinden, aber dies trifft auch auf andere Designs zu, die sich an der Natur orientieren. So zum Beispiel bei einer Natursteinwand, die eine möglichst kalte Farbtemperatur besitzen sollte, um den Raum zu vergrößern. Das Innendesign sollte dennoch einen freundlichen Eindruck machen. Schließlich möchte man sich im Bad erholen. Glaspanele stellen eine weitere Alternative für das Innendesign dar und sind in der Regel einfarbig gehalten. Gelegentlich finden sich aber auch Baum-Motive darauf. In kleine Badezimmer passen sie aufgrund ihrer Größe meist schlecht und wirken mit Motiven oder Mustern oftmals raumverengend. Bei der Ausstattung sollte man auf eine platzschonende Aufteilung achten und möglichst viel Fläche einsparen. Weiches Licht vertreibt Schatten, die sich um Türränder oder Fensterränder bilden können. Ein großzügig dimensionierter Wandspiegel kann beim Innendesign gewählt werden, da dieser eine vergrößernde Wirkung besitzt. Durchsichtige Glastüren sind eine weitere Möglichkeit, um den Raum zu verbreitern und sollten nicht mit einem Vorhang kombiniert werden. Verzierungen, florale Motive oder Wellenmotive in den Farben Meerblau oder Azur können an der Decke einen schönen Kontrastpunkt bilden, der den Raum belebt.

Jalousien sorgen für ausreichend Sichtschutz

Lebt man in der Großstadt oder in einem eng besiedelten Wohngebiet, so ist es unausweichlich, dass man sich vor Blicken schützt und dies beim Innendesign vorab berücksichtigt. Plissees, aber auch blickdichte Jalousien leisten genau dies. Ungestört kann man sich in aller Ruhe im Bad von einem stressigen Arbeitstag erholen und die Seele baumeln lassen, ohne dass man sich beobachtet fühlen muss. In ebenerdigen Geschossen erfüllt der praktische Sichtschutz noch eine weitere, wichtige Funktion. Angesichts steigender Einbruchszahlen müssen sich sowohl Hauseigentümer und Mieter vor Diebstählen schützen. Zwar kann eine blickdichte Jalousie keinen Einbruch verhindern, aber sie stellt für den Einbrecher ein erhebliches Risiko dar. Denn er kann nicht erkennen, was sich hinter dem Fenster befindet oder Personen anwesend sind. Selbst kleine Maßnahmen können oftmals dazu führen, dass ein Einbrecher einen Versuch erst gar nicht unternimmt, sofern er mit solchen Risiken konfrontiert wird. Plissees bieten noch einen weiteren Vorteil, da sie sich einfach reinigen und pflegen lassen. Die Einrichtung in kleinen Badezimmern ist einfach möglich. Einmal angebracht, bieten sie nicht nur im Sommer und Winter die idealen Bedingungen für eine passende Raumtemperatur, sondern sorgen zudem für einen ausreichenden Sichtschutz. So können die Nachbarn nicht durch das Fenster blicken und man kann sich problemlos entspannen. Vorteilhaft ist auch die große Auswahl an unterschiedlichen Materialien und Stoffmustern. Für das Innendesign bedeutet dies, dass mit einem Plissee kaum Grenzen bei den Gestaltungsmöglichkeiten gesetzt sind und man seine Kreativität ausdrücken kann.